A Travellerspoint blog

Leben mit der Armut nebenan

man kan ueberall gluecklich sein.

rain 23 °C
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So hier bin ich also wieder, jetzt bin ich schon genau 2 Wochen hier in Tipitapa. Ich moechte euch ein bisschen ueber meinen Alltag erzaehlen, ueber das normale Leben hier, ueber alles was anderes ist!

Ich wohne zu Hause bei der Mutter des Buergermeisters, und im Haus wohnen also sie (Oma) meine Gastschwester und ihre Mutter und ein Cousin und Frau, ausserdem ist fast jeden Tag die halbe Grossfamilie zu Besuch. Am meisten zu tun habe ich mit Precilla (einer kleien Cousine, 5 jahre alt, und richtig intelligent) , ihr ist grundsatzlich den ganzen tag langweilig und da bring ich ihr immer ein bisschen Englisch bei wenn ich gerade nichts zu tun habe!

Das Haus in dem ich wohne ist fast im Zentrum Tipitapas und relativ gut fuer die verhaeltnisse hier. Die Familie hat doch recht viel Geld, wir haben zum Beispiel verglichen mit den meisten Haeusern runt um einen richtigen Fussboden und nicht nur Erdboden. Das ist wirklih super einen richtigen Boden zu haben weil da hat man viel viel weniger ameisen, Kukaratschas und Spinnen im Zimmer. Auserdem wir der nicht so leicht nass. Wir haben aber wie alle anderen hier auch Wellblech dach und es regnet eigentlich immer irgendwo rein (hier regnets fast jeden Abend) aber dann regnets richtig! Wolkenbruch! Und dann haben wir einen Kuehlschrank!!!!!! Viele Nachbarn kommen und lassen ihre Sachen da aufheben, was auch sinnvoll ist weil bei 35-40 Grad am tag und 20 Grad nachts, wird schnell alles schlecht! Und was ich auch soooo toll find ist dass wir eine richtige Toilette haben! Also die funktioniert nur wenns nicht regnet, wenns regnet muss man Steine ins Klo legen damit es das wasser aus der Kanaliesation nicht hochdrueckt aber sonst funktionert das Klo ganz normal, meistens geht sogar die Spuehlung!
Das normale Klo hier ist jedoch das traditionelle Plumsklo :-). Ein Sitz (mehr oder weniger aufwendig gestaltet) aus Beton und ein grosses Loch drunter! Mit vielen Kukaratschas, man kan immer nur hoffen dass sie einem nicht in den Hintern zwicken!

Was auch intressant ist ist das Waschen, Waschmaschiene gibts nicht, Trockner schon gar nicht! Es gibt ein so Riffelbecken wo man seine Waesche von hand waschen kann, ich hab immer so das Gefuehl die Waesche ist danach schmutziger als davor ;-) aber immerhin riecht sie gut! :-)

Bis morgen!
Liebe Gruesse
Sarah

Posted by Sarah_S 19:10 Archived in Nicaragua Tagged volunteer

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