A Travellerspoint blog

By this Author: Sarah_S

Schon wieder Auf Wiedersehen sagen muessen....

... meine letzte wunderbare Zeit!

overcast 27 °C
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So nun sitzte ich also wieder in San Jose, Costa Rica, nach fast 3 Monaten und morgen geht meine Flieger zurueck in die Staten, wenn alles auch so klappt wie geplant! Ist fast ein bisschen zu gut gelaufen meine Reise bis jetzt. Aber mal sehen.

Die letzten Wochen waren echt hammer stressig! Es gab so viel zu tun in der Bibliotek, so viel zu organisieren damit auch alle meine Kurse weitergefuehrt werden und zwar nicht irgndwie von irgendwem sondern dass das alles Hand und Fuss hat! Und da muss man erst mal einen finden der freiwillig Mattekurse gibt!

Mein letztes Wochenende das ich in Tipitapa hatte verbringen sollen, bin ich mit der Sarah (der anderen Freiwilligen und der neuen Malindi) ans Meer gefahren um ein paar Tage die Fuesse baumeln zu lassen. Den Tag und den Abend davor war aber Geburtstagsfeier der Bibliotek (3 jaehriges bestehen) und da haben wir die Woche davor schon kraeftig aufgeraumt, und im Garten das Baumhausschen fertig gemacht. Und fur abends hatten wir dann die ganzen Kinder zu einem Fest eingelanden. Das war super schoen. Wie haben viele Spiele gespielt, die Kids durften ins baumhaus, wir haben Bilder gemacht, es gab Kuchen und Saft. Es war rund herum ein schoener Abend. Als dann endlich alle Kinder wieder nach Hause verfrachtet worden waren hatten wir ein Party fur alle Mitarbeiter und Freunde der Bibliotek und da habe ich dann endlich mal Zeit gehabt die eigentliche Gruppe die das macht (die lokalen mit denen sonst die Sarah und die anderen Freiwilligen immer viel unternehmen) kennezulernen. Und die stellten sich ecth als super super lieb und nett heraus! Echt schade dass wir uns erst in der letzten Woche kenengelernt haben! Wie haben dann naturlich auf unserer neue Freundschaft doll angestossen und da dem Paddy (mein aller bester Freund seit Kindesjahren) sein grosser Bruder auch gerade in Tipitapa war hat die Party die ganze Nacht gedauert! Und ohne zu schlafen haben wir Maedels am naechsten Tag unsere Sachen gapackt und sind ans Meer gefahren. Dort haben wir uns dann 3 Tage ;lang in der Sonne geaalt, dick ausgeruht und viel geschlafen. Und eine Nacht sind wir mit einer Tour in ein in der naehe gelegenes Naturreservat gefahren und haben da nachts beobachten koennen wie Wasserschildkroeten an land kommen und wie sie Looecher buddeln, und Eier legen! Man konnte sogar sehen wie die Eier herauskommen und wie die Schildi die wieder zudeckt! Das war echt mit das faszinierendste was ich ja in meinem Leben gesehen hab! Leider konnte man keine Fotos machen da wasserschildkroeten anscheinend Lichtempfindlich sind und das licht den Legeprozess stoehren koennte!

Als wir dann Anfang letzter Woche frisch und ausgeruht zurueck ins Gute alte Tipitapa kamen, hatte sich die Arbeit nur so gestalpelt und meine liste was ich in den Tagen bis zu meiner Abreise machen wollte war unendlich lang geworden! Aber das lies sich zum Scluss doch noch alles bewaeltigen und ich ahbe es sogar noch zu zwei mal einkaufen in verschiedenen Stadten geschafft und jetzt wiegt mein Rucksack so viel dass ich ihn gar nicht mehr alleine hochheben kan!

Und dann habe ich mich fast jeden Tag mit ein oder zwei der Jungs der Gruppe der Bibliotek getroffen und wir haben Naechte lang geredet! Also Schlafmangel hoch drei aber das war es wert! Einfach wunderschoen! Und meinen zweitletzten Abend sind wir nochmal nach Managua in die Disko gefahren um noch einmal eine Nacht lang Salsa und Cumbia und so zu tanzen! Nach mehr als 7 Stunden auf der Tanzflaeche konnte ich echt kaum noch selbst laufen! Die haben hier echt andere Gewohnheiten als daheim!

Und an meine letzten Abend (freitagabend) habe ich dann fur ca. 20 Leute abschlussessen gekocht, mit kraeftiger unterstuetzung der sarah und der Malindi! Lasagne und Salat! Leider hatte ich es aber mal wieder am Bauch und konnte deshalb selbst gar nichts essen ;-(. Nachts saaaen wir noch bis in die morgenstunden bei Svenja ( die Leiterin der Bibliotek) mit David (Paddys Bruder der am Sonntag mit seiner nicaraguanischen Frau nach Deutschland geflogen ist) und 2 Jungs und haben Plaene geschmiedet wie es mit der Bibliotek weitergehen soll! Danach habe ich noch ganz kurz mit Davids Frau gesprochen, die jetzt also nach Deutschland auswandert, noch nie da war und kaum deutsch spricht! Irgendwie errinnert sie mich etwas an mich selber! Ich hoffe das alles Gut geht fur sie und wunsche ihr alles alles Gute! Den Rest der Nacht bis ich dann um 7 zum packen nach Hause bin haben wir an einer Tankstelle verbracht und ueber das Leben philosofiert!

Und Samtag frueh bin ich dann mit Sack und pack in den Bus gestiegen und nach Stundenlanger Busfahrt die wirklich eine Qual waren, kam ich endlich auf Ometepe an (eine Insle in den grossen see hier die aus zwei vulkanen besteht). Habe ein schoenes Hotel gefunden, direkt am strand und hab dann erst mal 16 stunden geschlafen! Am Tag darauf habe ich einen Englaender und eine Deutschen getroffen die mich wirklich ueberzeugen konnten mit ihnen zusammen Fahrraeder zu mieten und ans andere Ende der Insel zu fahren, 2 Stunden der Berg heraufzukraxeln und untereinem wasserfall zu schwimmen! Leider sass ich seit ca. 10 Jahren eigntlich so gut wie nie auf dem Fahhrrad und die Strassen gleichen eher Hoplerstegen als einer befahrbaren Strasse! Naja nach so ca. einer Halben stunde hatte ich dann genug und hab angefangen mein Rad immer mal wieder eine Weile zu schieben und dabei habe ich einen supernetten Kerl von der Insel klennegelernt der dort bei den Wasserfaellen wohnt und der mir angeboten hab dass wenn ich es bis da hin schaffe dass er mein Fahrrad zurueckfaehrt und ich sein Pferd habe darf! Super nett oder? Ich habs dann auch wirklich geschafft, sogar bis zum Wasserfall und auf dem Heimweg haben wir es dann einfach gemutlich angehen lassen, ich zu Pferd er zu Fahrrad! Die anderen Jungs sind dann schon mal neidisch vorrausgefahren. Auf halben Weg hatr mich der Kerl dann noch zu seiner Familie zum Abendessen eingelanden und spaet abends sind wir dann ueber den Strand galoppiert und ans Hotel zurueck! Und ahben uns fuer den naechsten Tag verabredet! Als ich dann total verschrammt ins Hotel reingestiefelt kam fragen mich alle: Bist du Sarah? Bist du sarah? Und ich so: Ja warum? Ja da sind zwei Jungs die machen sich riesen sorgen und die sind vor ner halben stunde los dich suchen! Super! Also nochmal losstiefeln (nicht dass ich Muskelkater im ganzen Koerper hatte, wunde stellen an Beinen und Haenden, usw. aber was solls. Und welch Wunder, ich hab sie wirklich schnell gefunden. Und hab alles aufgeklaert! Man die hatten sich vielleicht Sorgen gamacht!

Am naechsten Tag sind wir dann nochmals zu Pferd an so warme Quellen gefaheren und haben dort unsere mueden Glieder etwas sich erholen lassen! Und dann hiess es auch schon wieder sich auf den Weg machen. UNd nach unzaehligen Busreisestunden und wartestunden an der Grenze bin ich nun hier gelandet: Wieder mal in San Jose, Costa Rica! Und morgen gehts gen Heimat!

War ein schoener Sommerurlaub!
Freu mich schon auf meine naechsten!

Vielen Dank fuer eure vielen Mails!

Hab euch lieb!
Hoffe wir sehen uns bald!
Anfang Oktober bin ich in Deutschland!
Eure
Sarah

Posted by Sarah_S 16:10 Archived in Nicaragua Tagged backpacking Comments (1)

Ein ganz normales Leben...

... oder wenn man nicht Student ist!

rain 29 °C
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Also ich muss schon sagen, an das Leben hier koennte ich mich fast gewoehnen. Alles hier ist eben etwas langsamer und entspannter hier! Ich glaube das Wort Hektik gibt es wirklich im nicaraguanischen nicht. Die letzten zwei Wochen war ich fast komplett in Tipitapa und nicht viel am herum reisen, und bin wirklich etwas zur Ruhe gekommen. Ich habe mich etwas an den Alltag hier gewoehnt.

Mittlerweile bin ich voll in der Bibliotek integriert und eigentlich fast immer dort. Normalerweise stehe ich so um 8 auf, gehe erst mal in unserer fast (nach westlichem Standart) normalen Dusche duschen. Wir haben ein Rohr das aus der Wand kommt und wo Wasser rauskommt, und einen Duschvorhang, und das beste ist... der BOden ist gefliesst. Also ich kan wirklich fast normal duschen, nur das manchmal so wenig Wasser kommt das man das Shampoo nicht mehr aus den Haaren bekommt, oder manchmal das Wassserso kalt ist das man selbst bei 35 Grad nicht drunter stehen will. Aber vergleichbar mit den Duschen in den Hausern der anderen Freiwilligen ist nicht. Bei den andern ist die Dusche draussen, und die Mauer runt um (also die Duschwaende) sind fast nicht hoch genug um einen bis zur Schulter zu verdecken ;-) und dann gibt es eine Regentonne und eine Schussel und damit wird geduscht. Das tut zwar den Jobb aber es macht einfach nicht soviel Spass wie normal zu duschen!
Nach meiner morgendlichen Dusche die oft aber nicht immer ohne das Aufeinandertreffen mit einer Terantel stattfindet, mach mir meine "Mama Chica" ( meine Gastmama) mein Fruhstuck. Normalerweise gibt es Reis mit Bohnen, in Ol gerbraten oder mit Ol gekocht, Banane in Ol fritiert, Salat mit Ol ubergossen und Avokado. Und dann Kaffe mit viel viel Zucker!!!! (Soviel zu gesunder Ernaehrung)

Danach nehme ich mein Plastiktute, die mir hier wunderbar als Handtaschenersatz dient und packe Geldbeutel, Schluessel, Stifte, Tempos (die kennen hier keine Tempos, genau wie in Afrika, die benutzen nut Klopapier zum Naseputzen und meine Schueler wollen immer ein Tempo haben) und mein Headset(Kopfhoerer) und mache mich auf den Weg in die Bibliotek. Auf dem Weg wissen fast schon alle wie ich heise und wo ich herkomme, man bekommt hier die tollsten Sachen hinterhergerufen, von einem freundlichen Guten Morgen oder Hallo, alles ueber Hubsche, Schoene, Ich liebe dich, ich will dich heiraten bis zu Angeboten wie mein Leben aussehen wuerde wenn ich mit einer der Kerle zusammen leben wuerde (ich muesste nicht waschen, nicht kochen, nicht putzen ;-)))). Also die morgentlichen Spatziergaenge zur Bibliotek sind schon immer sehr intressant. Ab und zu hole ich noch die andere Freiwillige (Sarah1) ab und wir laufen zusammen. Oft kaufen wir dann noch fur 20-30 cent 12 Bananen. Und dann oeffenen wir zusammen oder nur ich von 9-12 Uhr die Bibliotek fur die Kinder zum spielen. Dann ist immer der Teufel los, 40 Kinder oder mehr. Um 12 koennte ich dann schon wieder ins Bett gehen! Ueber Mittag sind wir eingentlich alle immer im Internetkaffe und versuchen irgendwie den Kontakt nach Hause zu bewahren.

Um eins oder zwei geht es dann je nach Tag weiter mit Matte unterricht, Englisch unterricht oder nochmal Spielestunde. UNd um 5 jeden Tag machen wir dann zu und ich mach noch Matte (jeden Tag) mit den Universitetsstudenten. Und dann gehe ich entweder heim zum Abendessen, oder wir fahren realtiv oft nach Managua ins Teater, Oper, Ballet oder einfach nur ins Konzert. Die Tickets kosten 2 Euro und es macht einfach soviel Spass. Ab und zu fahre ich zur Arbeit meiner GAstschwester, sie ist Deutschlehrerin an einer Privatschule und da helfe ich ab und zu im UNterricht. Das ist fur junge wohlhabende Studenten und mit denen gahen wir dann oft Abends noch was trinken und ueber die Welt diskutieren.

Einfach ein normales Leben. Ohne Uni! Ohne von 8-22Uhr lernen, lernen, lernen! Einfach anderst!

Letzten Freitag bin ich mit der neuen Freiwilligen Malindi in meine lieblingsstadt Granada gefaren (ca. 1 1/2) und haben dort die Stadt angeschaut und uns am Samstag in Masaya (einer anderen Stadt die eigentlich nur aus MArkt besteht) mit der Sarah1 getroffen und mal stundenlang eingekauft!!!!! AHHHH ich weis noch gar nicht wie ich mal wieder alles heim bekommen soll. Aber das loesst sich schon.

Und gerade stecken wir voll in den vorbereitungen fur ein grosses Fest in der Bibliotek am Freitag, es ist naemlich der Geburtstag der Bibliotek und da mache wir ein grosses Fest fur alle Kinder! Und das will vorbereitet sein!

Und am Samstag fahren wir alle Maedchen fur 2 Tage an Meer, so zum Abschied, das wir bestimmt auch superntoll!

SO nun wunsch ich euch allen noch eine wunderschoene Woche!

Liebe Gruesse
Eure Sarah

Posted by Sarah_S 12:34 Archived in Nicaragua Tagged volunteer Comments (3)

Bald is alles wieder vorbei...

... Leben fur den Augenblick

sunny 33 °C
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So nun habe ich also die Halbe-Zeit Marke schon seit langem uberschritten und langsam aber sicher naehert sich doch die Heimreise. Da kommen immer die Fragen, was wird wenn ich nicht mehr da bin? Habe ich wirklich alles getan was ich konnte? Wer wird meine Arbeit hier fortsetzten? Wie sage ich es allen denen die eigentlich jetzt davon ausgehen dass ich Teil ihrers Lebens bleiben werde? Und das sind nur die Fragen die meine Arbeit hier betreffen, nicht einmal die Fragen die sich um mich selber drehen. Wie wird es sein wieder nach Hause zu kommen, wie werde ich mit dem ganzem Luxus daheim umgehen koennen nachdem man sich an die Armut gewoehnt hat? Wie kan man einfach weitermachen wo man aufgehoert hat vor drei Monaten wenn man selber eigentlich ein andere Mensch ist? Daheim wird sich nichts veraendert haben und fuer sich selber hat sich alles veraendert, wie damit umgehen. \

Auch wenn das hier nicht meine erste Reise ist, so stellen sich einem doch jedes Mal die selben Fragen! Und eine Antwort drauf habe ich noch nicht gefunden!

Posted by Sarah_S 14:49 Archived in Nicaragua Tagged volunteer Comments (2)

Corn Island

oder die Karibik ohne den Luxus!

sunny 34 °C
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So hier bin ich wieder! Nach 5 Tagen in der Karibik bin ich wieder hier in Tipitapa und am arbeiten. Habe es ja fast vermisst, aber auch nur fast! Einfach nichts tun ist halt doch auch mal schoen.

Am Donnerstag morgen um vier Uhr hat mein Wecker geklingelt und nach einer kurzen Nacht war ich sofort hellwach! So leise wie nur moeglich und im Dunkeln (um niemanden aufzuwecken) habe ich mich dann angezogen und meine restlichen Sachen zusammengesucht. Um halb fuenf sollte das Taxi kommen und mich an Flughafen fahren. Um 20 nach vier faengt es ploetzlich an draussen zu hupen wie verrueckt!!!Das Taxi war etwas zu frueh und hat auf sich aufmerksam machen wollen, nur das es dabei leider die ganze Nachbarschafft aufgeweckt hat! AHHHHH, wie peinlich. Naja kurz darauf war ich dann wirklich auf dem Weg, Gepaeck eingechecked, durch die Sicherheitskontrolle (fuer alle die schon mal am Goeteburger Flughafen waren, der hier war ungefaehr halb so gross:-) ). UNd dann hiess es warten. Abflugzeiten hier wird nicht genau die gleiche Bedeutung zugemessen wie bei uns, aber nach 2 Stunden gings also wirklich los. In einem kleinen Propellerflugzeug erst nach Bluefields an der Kueste und dann noch ein 15 minuten Flug und wir waren auf BIG CORN ISLAND! Dort sollte ich um neuen Uhr am Hafen meine 4 Mexicaner treffen und wir wollten dann gemeinsam auf die kleine Insel fahren! Leider sind die Jungs bis zur Abfahrt meines Botes nicht gekommen und mit einem etwas schlechtem Gefuehl im Magen habe ich dann die Bootsfahrt nach little Corn angetreten! Und nach einer 30 minuetigen Uberfahrt, (durch Regen und Sturm, sodass wirklich die letzte Kleinigkeit in meinem Rucksack nass geworden ist, war ich endlich da! Jetzt konnte der Urlaub anfangen!!! Und dann gabs noch ne Ueberraschung fur mich... die Jungs standen am Hafen und holten mich ab! Sie waren schon einen Tag frueher als geplant angekommen. Die Herren haben mir dann den Weg zum Hostel gezeigt und dann hab ich erst mal gestaunt! Die "Cabins" wo wir gewohnt haben waren ungelogen kaum 10 meter vom Meer weg, direkt am Strand! Und das erst was wir getan haben war uns in die Haengematte gelegt und frische Cocosnussmilch aus Kokosnuessen die wir von der Palmer vor unsreem Haus heruntergeholt hatten getrunken!

Was haben wir 5 Tage lang gemacht???? Das kan man sich fragen und ich kann es euch echt nicht sagen. Ausser morgens nach dem aufstehen, ins Meer zu huepfen, Kokusnussmilchbrot zum Fruehstueck zu vertilgen, den ganzen Tag faul in der Sonne liegen und ab und zu mal ins wasser huefen um sich abzukuehlen, zu schnorcheln und abends dick Fisch oder Languste essen gehen! Dann den Sternenhimmel bestaunen ( in der Haengmatte liegend) und uns gegeseitig ueber unsere Leben und Traue zu erzaehlen.

Naja eins hab ich die 5 Tage getan :-) meinen 4 Freunden so gut wie nur irgendwie moeglich das schwimmen beigebracht. Das war auesserst lustig ;-) jund am Ende konnten drei davon wirklich 10 Zuege oder mehr schwimmen, das war echt cool. Sobald ich die Bilder von ihnen hab schick ich euch ein paar!

Und am letzten Tag sind wir mit einem Boot rausgefahren um etwas weiter draussen am Riff zu schnorcheln, das war vielleicht was. Dadurch dass der Tag davor etwas stuermisch war, waren die wellen wohl etwas hoeher als gewoehnlich und als das Boot dann angehalten hat und der Kerl meinte hier koennen wir aussteigen und loslegen udn solange wir uns von den Stellen wo die wellen brechen fernhalten passiert uns nix, na da wurde es und schon ganz Angst und Bange. Aber auch bei 2 meter Hohen Wellen kan man schnorcheln, hab ich jetzt gelernt und ich bin sogar bis auf fast 7 meter runtergetaucht! Und das coolste waren die Haie die wir gesehen haben. Nicht so klein wie auf Galapagos aber immernoch harmlose Katzenhaie und einige konnten sogar so gut tauchen dass sie sie anfassen konnten! Und dann habe ich zum ersten Mal in meinem Laben ein richtiges Korllenriff gesehen! Echt der Hammer.

Naja und nach 5 Tagen hiess es wieder ganz frueh aufstehen, zurueck auf die grosse Insel fahren, nach Managua fliegen und dann mit dem Bus voll nach Hause nach Tipitapa. Und ein paar Stuendchen spaeter waren meinen Freunde auf dem Weg nach Costa Rica und ich wieder beim Matte unterrichten!

So jetzt bin ich ma sehr auf meinen naechsten Ausfug gespannt!

Machts gut!

Posted by Sarah_S 13:31 Archived in Nicaragua Tagged tourist_sites Comments (1)

Leon...

... einmal Pech haben!

sunny 36 °C
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Hallo Hallo

Hier bin ich wieder. Gerade habe ich meine Fluege in die Karibik reserviert, in 2 Tagen gehts los. Freu mich schon sooooo. Das erst mal Karibik. Weisse Sandstraende, Palmen, Kokosnuesse, keine Autos.... Paradies. Bin echt schon sooo gespannt.

Am Samstag morgen sind wir dann Richtung Leon gefahren, Nicaraguas Universitetsstadt. Bei vierzig grad im Schatten und in einem ueberfuellten Buss haben wir die 4 Stunden Fahrt dann hinter uns gebracht und als wir angekommen sind erst mal ein Hostel gesucht zum duschen. Dann haben wir Leon erkundigtg, dort gibt naemlich Mittelamerikas grosste Katedrale die aber leider gar nicht so gross ist! den Abend haben wir damit verbracht Skat zu spielen, naja das ist eigentlich eine uebertreibung weil ich habs ihnen eigentlich nur versucht beizubringen aber das hat net soooo gut geklappt! Sie waren echt erstaunt wie kompliziert ein Kartenspiel sein kann :-)

Am naechsten Tag sind wir morgens schon ganz frueh los um zu einem Vulkan zu fahren und dort die Ruinen des alten leons anzuschauen, das vor sehr langer Zeit zerstoert worden ist! Bis dahin war es ganz schoen weit und wir mussten mehrmal umsteigen und alls wir dann endlich mittags mitten im nirgendwo ankamen, was es geschlossen. Es ist wohl genau einen Tag im Jahr geschlossen und das war am Sonntag. Und dann hatten wir gleich nochmal Pech, es gab von dem kleinen Dorf am Sonntag keinen Bus mehr zum naechsten Dorf. Also was tun???? Haben uns also dann mit Wasser bewaffnet und sind losmaschiert, Stunde um Stunde und nach einem langen Tag kamen wir dann mit wunden Fuessen wieder in Leon an. Sehr muede und enttaescht. Einen ganzen Tag zum Fester herausgeworfen.

Am Montag musste ich dann schon ganz frueh los und hab die Jungs dann schlafen zurueckgelassen mit dem Plan dass wir uns am Donnerstag morgen auf Corn Island in der Karibik wiedersehen. Mal sehen ob das klappt!

Gestern hab ich damit verbracht alle meine Klamotten zu waschen, ich sags euch, wenn sich in Europa nochmal einmal ueber Waeschewaschen beschwert dann kriegt er es mit mir zu tun. Stunden lang Waesche von Hand waschen ist echt kein Spass, man bekommt schwere Arme, wunde Haende und Rueckenschmerzen, aber was soll man sonst machen!?

So und nun hab ich Matte mit meinen Kids und dann mit den Studenten und morgen werde ich packen und am donnerstag um 6 sitz ich im Flieger in die Karibik!

Melde mich wenn ich wieder da bin.

Machts gut!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Posted by Sarah_S 13:29 Archived in Nicaragua Tagged volunteer Comments (2)

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